Sicherheit auf dem Dach

Jährlich ereignen sich in der Schweiz 9'000 Absturzunfälle, 25 davon enden tödlich und 370 haben eine Invalidität zur Folge (Quelle: absturzrisiko.ch / SUVA).

Viele dieser tragischen Unfälle lassen sich vermeiden. Während der Bauphase sind vielfältige kollektive Schutzmassnahmen, wie Dachdeckerschutzwände und Auffangnetze vorhanden. Ebenso wichtig ist jedoch der Schutz nach Fertigstellung des Objekts, wenn diese Schutzmassnahmen wieder abgebaut wurden. Der Gebäudeunterhalt bedingt dein Einsatz auf Dächern und dabei ist eine Absturzsicherung unerlässlich.

Wir konzipieren, planen und realisieren für Sie die kompletten Anlage.

 

 

AK1: Einzelanschlusspunkte.

Flachdächer mit geringem Wartungsintervall können mit Einzelanschlagpunkten
ausgestattet werden. Personen müssen
jedoch in der Verwendung der persönlichen Schutzausrüstung
gegen Absturz (PSAgA) eingehend geschult sein.

 

 

AK2: Anschlagpunkte mit fixem Seil

Anschlageinrichtungen mit horizontalen Führungen (z. B. Schienen- oder Seilsicherungssysteme) als Sicherung gegen
Absturz; gegebenenfalls Ergänzung durch Anschlageinrichtungen mit Einzelanschlagpunkten ist ideal für eine einfache Begehung der besonderen Gefahrenzonen. Bei diesem Sicherungssystem können die Befestigungspunkte und die Eckumfahrungen mit einem speziellen, systemabhängigen Schlitten
überfahren werden. Der Pfostenabstand bei Seilsystemen ist je nach Hersteller variabel.

 

 

AK3: Kollektivschuz (Geländer)

Ein Seitenschutz am Dachrand, bei Verkehrswegen und Arbeitsplätzen ist ein permanenter oder temporärer technischer Schutz gegen Absturz (Kollektivschutz). Die Personen auf der Dachfläche können sich frei bewegen und müssen nicht mit Auffanggurt und Seilsicherung arbeiten. Dieses System eignet sich bei häufigen Dachbegehungen, bei Installationen, die intensiv gewartet werden oder im Bereich von nicht durchbruchsicheren Flächen.

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